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Redakteur:
Christian König
Letzte Aktualisierung:
27. Mai 2022
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Werdegang:
 
Christian ist das neue Gesicht im Team von CrushingCasinos und stieß erst 2018 dazu. Bis dahin war er auf Twitch aktiv als Streamer im Bereich Videospiele und Slots tätig. Nachdem er das Geschäft verstanden und ein Praktikum bei einem Glücksspiel-Unternehmen verbrachte, machte er sich selbständig und fing an als Online-Redakteur für verschiedene Seiten zu arbeiten. Als Casino Crusher ist er hier nun fester Bestandteil.
Christian ist das neue Gesicht im Team von CrushingCasinos und stieß erst 2018 dazu. Bis dahin war er auf Twitch aktiv als Streamer im Bereich Videospiele und Slots tätig. Nachdem er das Geschäft verstanden und ein Praktikum bei einem Glücksspiel-Unternehmen verbrachte, machte er sich selbständig und fing an als Online-Redakteur für verschiedene Seiten zu arbeiten. Als Casino Crusher ist er hier nun fester Bestandteil.
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Belgien plant Werbeverbot für Glücksspiele

In unserem Nachbarland Belgien, plant der liberale Justizminister Vincent Van Quickenborne, ein Verbot für Werbung der Glücksspielbranche. In der vergangenen Woche wurde ein Gesetzesentwurf eingereicht, der die Werbung von Casinos, Pokerportalen und Sportwettenanbietern verbieten soll. Unter anderem sollen die Anbieter nicht mehr in TV, Radio und Printmedien auftauchen.

Unterstützung von gleich mehrere Seiten

Das geplante Werbeverbot von Quickenborne wird gleich von mehreren Seiten unterstützt. Sowohl seine Parteikollegen als auch der Premierminister Alexander De Croo und die Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung (ASL) stehen geschlossen hinter dem Plan, das Glücksspiel aus TV, Radio und Printmedien zu vertreiben.

Der Premierminister betonte jedoch dabei, dass es wichtig sei, sich alle Parteien anzuhören. Hierzu wird wahrscheinlich ein zeitliches Limit von drei Monaten eingeräumt. In diesem Zeitraum wartet man auf die Antwort der Europäische Kommission und des Staatrates, bezüglich des Gesetzesentwurf.

Ein simpler Grund führt zu diesem Vorschlag

Der Grund für den Vorstoß des liberalen Justizministers ist ganz einfach und schnell auf den Punkt gebracht. Während der Corona-Krise, stiegen die Zahlen des Glücksspiels in Belgien massiv an. Innerhalb von zwei Jahren sei die Zahl der Menschen, welche einen Echtgeldeinsatz im Online Casino oder anderen Glückspielen platziert haben, um 43% angestiegen. Darunter soll vor allem ein Großteil junger Spieler sein.

Seinen Standpunkt erläuterte der Premierminister wie folgt: „Das Wesentliche darf nicht aus den Augen verloren werden. Wie kann man den Menschen schützen und verhindern, dass es zu einem Suchtverhalten kommt, welches am Ende vielleicht sogar die Existenz kostet?“. Im Anschluss wurde er sogar noch deutlicher und bezeichnete das Glücksspiel als eine Gefahr für das Leben und Familienwohl.

Kritik am Gesetzesentwurf

Bei weitem nicht jeder in Belgien möchte sich an diesem Gesetzentwurf erfreuen. So erntete man vom Koalitionspartner MR. massive Kritik. Vor allem mit dem Blick auf den belgischen Fußball besteht Handlungsbedarf, da viele Teams mit einem Buchmacher oder Online Casinoportal zusätzliche Einnahmen erzielt. Ein Werbeverbot könnte für einige Klubs den Todesstoß bedeuten.

Der Konter auf diese Aussage lies nicht lange auf sich warten und zeigt die Abneigung gegen den Glücksspielsektor im Gesamten. „Es gibt andere Probleme in einer Sportart, wenn sich diese über das Glücksspiel finanzieren müsse.“ Als Reaktion auf den enormen Widerstand wurde nun eine Übergangsfrist bis ins Jahr 2025 in Aussicht gestellt. Glücksspielunternehmen dürfen in diesem Zeitraum jedoch nicht mit Slogans werben, sondern lediglich ihr Logo zeigen.

ASL befürwortet das Werbeverbot ebenfalls

Wenig verwunderlich, meldete sich auch die Spielsucht-Hilfe Belgiens zu Wort. Die ASL begrüße das Werbeverbot für Glücksspiel-Angebote in vollem Maße. Zwar sei dies kein Allheilmittel, welches Betroffenen helfen würde, dennoch könne man mit einem solchen Vorhaben einen ersten Schritt gehen.

In einer Stellungnahme wurde ein Vergleich mit Tabakwaren vollzogen. Das Werbeverbot habe in den vergangenen Jahren zu einem Rückgang der Anzahl an Rauchern verholfen. Kinder und Jugendliche sollen laut der Aussage der ASL besonders anfällig für Werbemittel sein und sich leicht beeinflussen lassen.

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