Christian König
Redakteur:
Christian König
Letzte Aktualisierung:
3. November 2020
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Werdegang:
 
Christian ist das neue Gesicht im Team von CrushingCasinos und stieß erst 2018 dazu. Bis dahin war er auf Twitch aktiv als Streamer im Bereich Videospiele und Slots tätig. Nachdem er das Geschäft verstanden und ein Praktikum bei einem Glücksspiel-Unternehmen verbrachte, machte er sich selbständig und fing an als Online-Redakteur für verschiedene Seiten zu arbeiten. Als Casino Crusher ist er hier nun fester Bestandteil.
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Das 1×1 des Bankroll Managements im Online Casino

Wer im Online Casino mit Echtgeld spielt, sollte natürlich auch seine Ausgaben im Auge behalten. Das gilt umso mehr, wenn man nicht nur mit dem Geld spielt, das man nebenbei zur Verfügung stehen hat. Wer das Spiel im Online Casino nicht nur Hobbymäßig betreiben möchte, der muss sich umso mehr um die Frage kümmern, wie viel Geld er im Casino investieren kann.

Professionelle Pokerspieler beispielsweise betrachten jede Ausgabe im Online Casino als Investition. Investitionen lohnen allerdings nur, wenn sie früher oder später auch Gewinne abwerfen. Dabei können auch Investitionen in klassische Geldanlagen vorübergehend Verluste erwirtschaften können. Dann gilt es die Ruhe zu bewahren und eine möglichst gute Investitionsstrategie zu fahren. Gleiches gilt im Bereich des Bankroll Managements.

Was du rund um das Thema Bankroll Management wissen solltest


  • Im Bereich des Bankroll Management kann man eine Menge Fehler machen
  • Selbst mit einem perfekten Bankroll Management lassen sich Verluste nicht vermeiden
  • Das beste Bankroll Management bringt nichts, wenn du mehr Spiele verlierst, als gewinnst

Was meint man eigentlich mit Bankroll Management?

Unter Bankroll versteht man die Summe an Geld, die ein Spieler für das Online Glücksspiel – beispielsweise zum Pokern – zur Verfügung stehen hat. Die Bankroll ist dabei das komplette Kapital, mit dem man im Online Casino arbeiten kann. Als erstes gilt es also festzulegen, wie viel Geld wirklich zum Spielen zur Verfügung steht.

Das ist natürlich immer abhängig davon, wie viel Geld dir tatsächlich zur Verfügung steht. Wer ein hohes Grundeinkommen hat und mit dem Online Glücksspiel eher ein Hobby bedient, muss natürlich darauf achten, dass seine Bankroll nicht in einen Bereich geht, in dem ihm Verluste finanziell doch weh tun. Wer hingegen das Pokerspiel beispielsweise professionell betreiben möchte, muss seine Bankroll so setzen, dass er von entsprechenden Einnahmen auch leben kann.

Als Bankroll Management bezeichnet man nun die Regeln, die man sich selbst setzt, um die eigene Bankroll entsprechend zu verwalten und Verluste so weit wie möglich zu minimieren.

Warum ist ein gutes Bankroll Management so wichtig?

Die Wahrscheinlichkeit, Verluste zu erleiden, liegt beim Glücksspiel immer über Null. Eine Reduzierung dieses Risikos auf null herunter ist nicht möglich, denn auch Poker ist und bleibt ein Glücksspiel mit der Gefahr der Varianz. Das bedeutet, dass auch hervorragende und erfahrene Spieler mal einen schlechten Tag haben oder der Gegner einfach mal ein besseres Blatt hat – selbst wenn man selbst ein sehr gutes Spiel hinlegt.

Doch mit dem passenden Bankroll Management, kann man das Risiko, dauerhaft Verluste zu erleiden, sehr weit minimieren. Denn zum Bankroll Management gehört nicht nur die Frage, welche Limits man spielt und wann man in den Limits aufsteigt oder absteigt. Auch die Frage, wann der Punkt erreicht ist, für den Tag mit dem Spiel aufzuhören.

Welche Möglichkeiten des Bankroll Managements gibt es?

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten mit Gewinnen umzugehen. Sie können einerseits genutzt werden, um die eigene Bankroll zu erhöhen. Die andere Möglichkeit, ist die Entnahme von Gewinnen, um davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Dabei bleibt die eigene Bankroll in gleicher Höhe vorhanden – muss aber bei Verlusten natürlich auch immer wieder angeglichen werden.

Im Bankroll Management unterscheidet man zwischen drei klassischen Arten des Managements. Da wäre die aggressive Herangehensweise, das eher defensive Spiel und letztlich das komplett konservative Management. Natürlich gibt es in jeder Art von Bankroll Management auch Abstufungen.

Aggressives Bankroll Management

Aggressives Bankroll Management ist die richtige Herangehensweise für diejenigen, die ihre Bankroll schnell aufbauen wollen und dabei auch bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen. Am ehesten ist diese Form des Bankroll Managements für fortgeschrittene Spieler geeignet. Wer ein aggressives Bankroll Management fährt, steigt schnell in den Limits auf – muss aber auch bereit sein einen Abstieg in den Limits nach schlechten Tagen wieder in Kauf zu nehmen. Dabei darf man nicht vergessen, dass höhere Limits in der Regel auch einen höheren Schwierigkeitsgrad mitbringen. Ein Beispiel für ein aggressives Bankroll Management sieht dabei wie folgt aus:

  • Minimal für ein Limit festgelegte Bankroll: 10 Buy-Inns
  • Aufstieg in ein höheres Limit: Ab 15 Buy-Inns für das nächste Limit

Im aggressiven Bankroll Management würde man also bei einer Bankroll von 400 Euro, die 8 Buy-Inns für das Limit NL50 entsprechen würde, im NL25 spielen. Erst mit Erreichen einer Bankroll von 750 Euro, erfolgt der Wechsel in die NL50. Sollte die Bankroll durch mehrere verlustreiche Spiele auf 240 Euro sinken, steht ein Abstieg in die Kategorie NL10 an.

Defensives Bankroll Management

Wer sich im defensiven Bankroll Management bewegt, minimiert die Gefahr, seine Bankroll zu verspielen. Hier werden Varianzen gut ausgeglichen. Wer seine Bankroll als Kapital betrachtet und nicht regelmäßig auf Auszahlungen aus dem Bankroll angewiesen ist, ist hier gut aufgehoben. Die Geschwindigkeit bei der Entwicklung der Bankroll ist hier natürlich deutlich niedriger als in der aggressiven Variante. Ein Beispiel für ein defensives Bankroll Management wäre dabei:

  • Minimal für ein Limit festgelegte Bankroll: 30 Buy-Ins
  • Aufstieg in ein höheres Limit: Ab 40 Buy-Inns für das nächste Level

Die minimale Bankroll für ein Spiel im NL25 liegt hier bei 750 Euro – ein Aufstieg in die NL50 würde dabei erst bei einer Bankroll von 2.000 Euro erfolgen.

Konservatives Bankroll Management

0Das konservative Bankroll Management ist die bestmögliche Absicherung in Sachen Varianz. Wer regelmäßig Spiele gewinnt, läuft hier so gut wie gar nicht Gefahr, seine Bankroll zu verlieren. Es dauert hier allerdings extrem lange, von einem Limit in ein anderes aufzusteigen. Ein Beispiel für ein solches Bankroll Management sieht dabei so aus:

  • Minimal für ein Limit festgelegte Bankroll: 60 Buy-Ins
  • Aufstieg in ein höheres Limit: Ab 80 Buy-Ins

Was sind die häufigsten Fehler in Sachen Bankroll Management?

Hier haben wir einmal die drei häufigsten Fehler im Bankroll Management zusammengefasst:

Fehlende Balance

Der häufigste Fehler ist eine fehlende Balance. Wer das Spiel wirklich beherrscht, muss nicht mit einem konservativen Bankroll Management an die Sache herangehen. Wer allerdings eher als Anfänger an den Start geht, sollte sich von einigen erfolgreichen Spielen und einer am Anfang schnell wachsenden Bankroll nicht dazu verleiten lassen, im Management zu aggressiv zu werden.

Falsche Herangehensweise nach einem Limitwechsel

Wer in ein höheres Limit wechselt, muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass die Anforderungen mit steigendem Limit auch steigen. Die Gegner werden besser, es wird schwerer Gewinne einzufahren. Allerdings bringt es wenig zu versuchen, sein Spiel an dieser Stelle anzupassen. Nur wer gut genug ist, mit seinem eigenen Spiel auch im nächsten Limit zu bestehen, sollte den Limitwechsel wagen. Wer meint, sein Spiel auf einem neuen Limit krampfhaft verändern zu müssen, wird kaum dauerhaft Erfolg haben.

Der Versuch, Verluste schnell auszugleichen

Wer einmal beim Poker einen richtig miesen Tag erwischt und dabei eine Menge Geld versenkt hat, kommt schnell auf die Idee aggressiver im Bankroll Management zu werden, um die Verluste wieder einzufahren. Das Risiko, das dadurch auch der Rest der Bankroll verloren geht und damit der Bankrott bevorsteht, ist sehr groß. Verluste als solche zu akzeptieren und bereit zu sein, das eigene Spiel weiter zu spielen und dabei den Spagat zwischen kritischem Hinterfragen des eigenen Spiels und dem Vermeiden unnötiger Selbstzweifel zu schaffen, ist eines der Geheimnisse großer Poker Profis.

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Mit dem richtigen Bankroll Management Verluste minimieren
Ein gutes Bankroll Management kann Verluste nicht zu 100 Prozent vermeiden – sehr wohl aber die Gefahr von regelmäßigen Verlusten minimieren. Dabei sollte das Bankroll Management sich nach den eigenen Fähigkeiten als Spieler einerseits und nach den finanziellen Möglichkeiten andererseits richten. Wer allerdings sein Bankroll Management auf Grund gefühlter finanzieller Zwänge besonders aggressiv ausrichtet, droht schnell in den Bankrott zu rutschen.
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